Zörk

Die Ära der analogen Fotografie barg Lösungen, die noch immer an der Leistungsspitze stehen. Zörk-Produkte bewahren sie für engagierte Anwender.

Als einstiger Kameramann, Konstrukteur von Filmkameras und später technischer Leiter bei Mamiya erkundete Herwig Zörkendörfer das Filmen und die Fachfotografie, bei denen es auf Qualität und Präzision ankommt. Das machte ihm die Grenzen der Kleinbildfotografie bewusst. Denn Lösungen, die etwa Fachkameras einzigartige Bildergebnisse bescheren, waren für Kleinbild-Modelle nicht ohne weiteres verfügbar. Daher wurde Zörkendörfer zum Erfinder sowie Gründer der „Zörk Film & Fototechnik“ und fertigt seit 1975 Lösungen, die hochpräzises Arbeiten mit unterschiedlichen Kamerasystemen ermöglicht. Dank seinen weltweit anerkannten Produkten können Fotografen mit handelsüblichen Kameras spezialisierte Aufgaben bewältigen. Da bei Zörk alles in exakter Handarbeit entsteht, sind Kleinserien realisierbar, deren industrielle Fertigung wirtschaftlich nicht tragbar wäre.

Dank der Produkte von Zörk erreichen exotische Objektive und alltägliche Kameras gemeinsam neue Präzision. Handarbeit und Einzelfertigungen übertreffen die maschinelle Herstellung, die nicht zu bezahlen wäre.

Details

Wer zur Produkt- und Architekturfotografie nicht auf Mittelformatsysteme zurückgreifen kann, findet die Lösung in einem Shift-Adapter (1). Durch ihn können etwa Mittelformatoptiken an Kleinbildkameras angesetzt und bewegt werden. Der kleinere Sensor der Kamera (2) bewegt sich dabei ohne Parallaxenfehler durch den größeren Bildkreis und die Einzelbilder können später zu einem Foto mit gewaltiger Auflösung zusammengesetzt werden. In Kombination mit dem Multi-Focus-System (3) lässt sich zusätzlich der Fokuspunkt nachstellen, um eine Aufnahme mit extremer Detailfülle, großem Format und durchgängiger Schärfe zu realisieren.

Präzision

Eines der ersten Zörk-Produkte ermög­lichte es allen Fotografen, auf die Verfahrenstechnik der Bildindustrie zuzugreifen. Die „Mini-Makro-Schnecke“ ist eine Fokussiereinrichtung und ersetzt Balgengeräte. Sie kann zur exakten Ausrichtung der Kamera und ihres Objektivs verwendet werden oder für Repro-Arbeiten beziehungsweise zum Digitalisieren von Dias. Die Fokussiereinrichtung wie auch das Reprostativ sind exakt genug, um bei planer Ausrichtung keine Abweichungen von mehr als einem halben Millimeter beziehungsweise ein Grad Neigung zu tolerieren. 

Die in München hergestellten Zörk-Produkte sind Handarbeit „Made in Germany“ und ermöglichen ungewöhnliche Aufgaben mit höchstmöglicher Präzision. www.zoerk.de